AoE3.de - Age of Empires 3, The Asian Dynasties und The WarChiefs
Die Sioux
Allgemein/Geschichte:
Die Sioux sind eines der drei Spielbaren Völker in Age of Empires 3: The WarChiefs.
Sie haben einen großen Bereich des Nordens von Amerika unter ihrer Kontrolle gahabt, wodurch sie auch wichtige Partnerschaften mit anderen Stämmen hatten. Ihren größten Einfluss und ihre größte Energie hatten sie in der mitte bis ende des 1800 Jahrhunderts.
Jemand der die Sioux in Age of Empires 3: The WarChiefs spielt wird sich freuen, dass keine Häuser errichtet werden müssen um das Bevölkerungslimit zu erhöhen. Das Limit ist gleich am Anfang des Spiels bei den normalen 200 maximalen Einheiten. Dies ist ein Vorteil gegenüber anderen Völkern, welche durch Bau von Häusern ihr Bevölkerungslimit erhöhen müssen.
Der Warchief von den Souix ist sehr schnell und kann somit gut die Karte erkundschaften und ist durch seine Geschwindigkeit und seinen Angriff zudem noch gefährlich. Ein weiteres Feature des Warchiefs der Sioux ist, dass er die Geschwindigkeit der sich in der nähe befindenen Einheiten erhöht. So genannte Hit-and-run raids lassen sich mit den Sioux besser ausführen als mit jedem anderen Volk.
Die Feuergrube ist ein Bonus der Sioux des ganzen Spiels. Am Anfang des Spiels kann diese dazu benutzt werden, um z.B. die Produktionsgeschwindigkeit der Einheiten zu erhöhen oder bestimmte Angriffstärken zu erhöhen... Um diese Feuergrube müssen wie in Age of Mythology Dorfbewohner geschickt werden (Tempel um Gunst zu erlangen) um die Energie zu entfachen.
Militär:
Die Sioux setzen stark auf Kavallerie. Die Spezialeinheit der Sioux ist der Beil- Reiter. Dieser ist zu vergleichen mit dem Hussar der Europäischen Zivilisationen. Doch dies ist nur eine wichtige Einheit der Sioux. Neben dem Beil- Reiter gibt es noch die Bogen-Reiter, Tashunke Prowler (engl.), Gewehr-Reiter und der Dog Soldier (engl.).
Ein Sioux- Spieler soll möglichst früh im Spiel mit seinen Reitern und seinem WarChief seinen Gegner aufsuchen und ihn so über"rushen". Da der WarChief der Sioux den Einheiten einiges an Geschwindigkeit zukommen lässt, kann ein sehr schneller Angriff erfolgen.
Doch die Reiter sind nicht alles. Im späterem Spiel sollte drauf geachtet werden, dass die Mischung der Einheiten stimmt. Es muss also wie bei den anderen Völkern auch, eine Anpassung an die Gegnerischen Einheiten erfolgen.
Die Einzigartigkeit dieses Stammes wird klar deutlich, wenn der Spieler feststellt, dass keinerlei Kanonen bzw. Raketen ausgebildet werden können. Sie setzen in solchen fällen einzig und allein auf ihr starke Kavallerie, welche anderen Stämmen und Völkern zu schaffen machen wird.
Gebäude:
Auf dem ersten Blick scheinen die Sioux sehr wenige Gebäude zu besitzen welche errichtet werden können. Sie haben keine Häuser, keine Forts, keine Fabriken und auch keine Belagerungswerkstätten. Doch die Gebäude die sie Besitzen, reichen völlig aus und erfüllen ihren Zweck. Ein weiterer Punkt der einzigartigkeit ist das Teepee, welches einen Bonus an in der nähe befindlichen Einheiten spendet. Auch mehrere Teepees können sich " untereinander helfen".
Doch wer denkt, die Gebäude würden nur Nachteile mit sich bringen, liegt falsch. Sie haben einen Großen Hauptvorteil, wenn eine Generische Armee in das Dorf einfährt. Es gibt nicht viel zu zertören, da nicht viel Infrastruktur existiert.
Zudem bleibt die Wahl, das Dorf zu verteidigen, oder einfach ein günstiges, neues an einem neuen Standort zu errichten.
Andere Völker sehen sich oft nicht in der Lage einen solchen Weg einzuschlagen, sie haben nur die Wahl zu kämpfen oder ihre Dörfer vollständig aufzugeben.
Der Stammesrat:
Die Sioux haben die gleichen Typen an Stammesanführern wie die Irokesen. Es sind Häuptling, Kriegsführer, Schamane, Kluge Frau und Bote. Der Häuptling kann sich als Gefährten Kojoten, Wolf, Pumas, etc. als Schiffladung holen. Die Kluge Frau ist in der Lage eine Horde von Büffeln zu senden, welche dann als Nahrung verwertet werden können. Ein Vorausschauender Spieler kann es schaffen, ein ganzen Spiel über nur von der Jagd seinen Stamm zu versorgen. Der Bote kann verschiedene Schiffladungen senden lassen. Zum Besipiel kann so der Gewehr- Reiter mit einem Medizinmann verbunden werden.